PlaTon Soziale Dienste


Wie entstand die Idee, PlaTon Soziale Dienste zu gründen?

„Ich habe das Unternehmen zum 01.10.2019 gegründet. Dem ging eine gewisse Vorbereitungsphase voraus, in der ich den Markt analysierte und mein Geschäftsmodell entwickelte. Mit der Idee, einen mobilen sozialen Hilfsdienst zu entwickeln, ging ich bereits 2013 sozusagen schwanger. Die Gründungsmotivation war jedoch eher betriebswirtschaftlicher Natur, da ich schlicht und ergreifend die Angebotslücke am Markt erkannte und die Chance ergriff, diese Lücke zu besetzen. Ich wollte dieses Unternehmen gründen mit dieser Idee – und das habe ich in die Tat umgesetzt.“

Welche Dienstleistungen bieten Sie an? 

„Man kann diese Leistungen zunächst einmal in Oberkategorien abbilden. Auf der einen Seite sind dies haushaltsnahe Dienstleistungen und auf der anderen Seite Alltagshilfe. Nehmen wir mal zunächst die haushaltsnahen Dienstleistungen. Das kann Betten überziehen oder Putzen sein, oder mal im Keller was umräumen oder kleinere Handwerksarbeiten. In den Bereich Alltagshilfe fällt auch mal das Einrichten eines neuen Telefons, Hilfe und Unterstützung beim Online-Banking oder kleinere IT-Dienstleistungen. Die Bandbreite ist groß und richtet sich nach den Bedürfnissen der Klient*Innen.“ 

In welchem Einzugsgebiet sind Sie derzeit tätig?

„Derzeit bin ich im Rhein-Neckargebiet tätig, ausgehend von meinem Büro in Edingen-Neckarhausen. Ich habe bereits Anfragen aus Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg, aber auch die Bergstraße decke ich ab. Aus der Vorderpfalz habe ich ebenso bereits Interesse vermerkt und erhielt schon Anfragen.“

Wie erfolgt die Abrechnung Ihrer Dienstleistung?

„Im Moment sind alle meine Kunden Privatzahler. Ich stelle Rechnungen an meine Klient*Innen über die erbrachten Leistungen und diese werden beglichen. Manche Klient*Innen sind bereits in einen Pflegegrad eingestuft und haben somit ein gewisses Budget zur Verfügung oder wir rechnen es über die Leistungen der Verhinderungspflege ab. Doch ich strebe derzeit die behördliche Anerkennung meines Angebots an, um mit den Pflegekassen direkt abrechnen zu können, so dass es somit für meine Kundschaft einfacher wäre – die entsprechenden Anträge sind von mir bereits gestellt worden. Herausfordernd sind diesbezüglich die unterschiedlichen Regelungen, die in den einzelnen Regionen und Bundesländern vorherrschen. Aber ich bin zuversichtlich, dass alles gut funktioniert.“

Wie groß ist Ihr Team und was müssen die Mitarbeiter mitbringen?

„Ich habe allein begonnen und ab Juni werde ich bereits 2 Mitarbeiter*Innen beschäftigen und eine dritte steht schon in den Startlöchern. Natürlich muss auch die Auftragslage die Vergrößerung des Teams rechtfertigen, aber ich bin da sehr zuversichtlich. Mitarbeiter*Innen, die ich suche müssen vor allem zuverlässig sein, verantwortungsvoll und vertrauenswürdig. Natürlich ist es von Vorteil, wenn jemand einen Pflegehintergrund oder hauswirtschaftliche Fähigkeiten besitzt. Aber es kommt sehr viel auf die Persönlichkeit an und natürlich auf die Verschwiegenheit. Wenn wir zu den Menschen nach Hause kommen, dringen wir in deren Innerstes, ihre Privatsphäre vor. Da muss ich mich auf das Personal voll und ganz verlassen können.“ 

Inwiefern unterscheiden Sie sich von anderen?

„Es gibt unterschiedliche Anbieter in diesem Segment, doch ich unterscheide mich schon sehr z.B. vom Angebot der einzelnen ambulanten Pflegedienste. Es gibt auch verschiedene Einzelkämpferinnen und -Kämpfer, oder Ehrenamtliche, die dann letztendlich doch ein Start-Up-Unternehmen gegründet haben und ihr Ehrenamt in eine Geschäftsidee umgewandelt haben. Doch trotz allem gibt es Unterschiede und der Bedarf der Alltagshilfe ist derart groß, dass wir uns bestimmt nicht behindern. Es ist genug Platz für uns alle da. Zudem bin ich sehr flexibel: Wenn es erforderlich ist, kann ich auch mal abends um 20.00 vorbeischauen und ich versuche vieles effizient und parallel zu erledigen, so dass ich nicht mehrmals zum Klienten kommen muss. Andere Anbieter aus dem pflegenahen Bereich würden da vielleicht nur die Sache erledigen, für die sie gerufen wurden.“  

Was hat Sie dazu bewogen bei den Pflegenetzwerken Mitglied zu werden?

„Ich war auf einem Meeting eines anderen Netzwerks und wurde von einer Dame auf Ihr Netzwerk aufmerksam gemacht. Ich habe mir dann Ihre Seite angeschaut und dachte, das könnte mir helfen, mein Geschäft zu etablieren. Das Gespräch mit Herrn Remelius hat das bestätigt und ich bin gespannt auf die anderen Netzwerkpartner.“

Auch wir freuen uns auf Sie, Ihre Ideen und vor allem auf Ihre Dienstleistungen, die uns noch im Netzwerk fehlen und die einen großen Mehrwert für die unsere Netzwerkpartner darstellen werden.